Wieder eine Fusion

16. Oktober 2011   •   1 Kommentar   

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die BKK Gesundheit schließen sich zum Jahreswechsel zur DAK-Gesundheit zusammen. Damit entsteht eine der größten deutschen Krankenkassen, die 6,6 Millionen Versichertebetreut.

Die Zustimmung beider Verwaltungsräte ist erfolgt. Doch Minus plus Minus gibt nicht Plus. Beide Kassen nahmen bereits vor Ihrer Fusion einen Zusatzbeitrag in Höhe von 8 EUR.

Offensichtlicher Grund für die Fusion ist somit die sogenannte und allgemein bekannte „Systemrelevanz“.

Angeblich sollen die Arbeitsplätze erhalten bleiben, was man allerdings auch kritisch betrachten kann angesichts der Erfahrung mit der letzten Fusion der DAK mit der Hamburg Münchener Krankenkasse.

Damit setzt sich die Konsolidierung unter den Krankenkassen fort. Viele kleinere Betriebskrankenkassen haben sich bereits zusammengeschlossen – auch die BKK Gesundheit war bereits das Ergebnis zahlreicher Fusionen. Gegenwärtig gibt es noch rund 150 gesetzliche Kassen in Deutschland. Experten erwarten, dass es in einigen Jahren noch höchstens 50 sein werden.

Größere Kassen können ihre Geschäftsprozesse effektiver und damit kostengünstiger organisieren und verfügen über eine größere Verhandlungsmacht gegenüber den anderen Akteuren im Gesundheitswesen. Von Seiten der Christlichen Krankenversicherung empfehlen wir Ihnen bei der Wahl Ihrer Krankenkasse sich nicht von der Größe eines Hauses blenden zu lassen, sondern seine Werte und Ethik zu hinterfragen.

Wir haben dies getan und empfehlen Ihnen daher die BKK IHV in Wiesbaden mit Ihrem Kooperationspartner ProLife Deutschland. Nur dort sind sie Kunde einer Krankenkasse mit freiwilligem Verzicht auf Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch oder noch verfälschender Schwangerschaftsunterbrechung.

Logo © DAK & BKK Gesundheit

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1 Kommentar

  1. Ehemalige Arthritikerin sagt:

    Vermutlich hat die ehemalige Aktivistin des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW), Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit dem Gesundheitsfonds eben nichts anderes als die Einheitskasse bezweckt. Auf dem „Marsch durch die Institutionen“ kann man ja nur noch als Minister(in) etwas bewirken – als Laufbahnbeamtin hätte sie ja Berufsverbot gehabt.