Vorsicht bei billigen Privaten Krankenkvollversicherungen

4. Juli 2011   •   Kommentare deaktiviert für Vorsicht bei billigen Privaten Krankenkvollversicherungen   

Die in der privaten Krankenversicherung (PKV) verbreiteten Angebote der Einsteigertarife mit sehr günstigen Beiträgen sind auch kritisch zu sehen. Oftmals wird der günstige Preis mit Leistungen erkauft, die teilweise unter dem gesetzlichen Niveau liegen.

Vorsicht bei billigen Privaten KrankenkvollversicherungenManche Tarife könnten sich zudem in der Zukunft als zu knapp kalkuliert herausstellen. Überproportionale Beitragsanpassungen und keine Spielräume für Kulanzen sind dann
vorgezeichnet.

Bei den sogenannten Einsteigertarifen fehlen häufig in der GKV übliche Leistungen wie ambulante und/oder stationäre Psychotherapie, ambulante Transporte, Kuren und Rehabilitations-Maßnahmen. Außerdem werden Zahnersatz-Leistungen in den ersten Jahren durch eine starke Staffelung erheblich beschränkt.

Gegenüber normalen Vollversicherungen sparen die Krankenversicherer bei ihren Einsteigertarifen besonders häufig bei Heilpraktiker-Leistungen, Arznei- und Verbandmitteln, Heil- und Hilfsmitteln, beim Zahnersatz hinsichtlich Erstattungshöhe und der Übernahme von Implantaten.

Auch wird häufig der Erstattungssatz nach den jeweiligen Gebührenordnungen beschränkt. Eines der größten Probleme besteht aber auch darin, dass sowohl Ärzte als auch Kunden nicht ausreichend über solche Leistungsbegrenzungen informiert sind.

Der Kunde wird unter Umständen von Eigenanteilen überrascht, die er bei ärztlicher Behandlung übernehmen muss. Wichtig ist auch, dass der Einsteiger-Tarif eine Wechseloption enthalten, sollte, um ohne erneute Gesundheitsprüfung einen Vollversicherungs-Tarif mit Normalleistungen wählen zu können.

Die Christliche Krankenversicherung empfiehlt Ihnen deshalb beim Verkauf von Einsteigertarifen eine besonders sorgfältige Beratung mit Dokumentation bei den christlich geprägten Versicherungsberatern der einzuholen.

Bild: © stock.xchng (SXC)

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