Sicherheitsmythos Pille

23. Mai 2011   •   Kommentare deaktiviert für Sicherheitsmythos Pille   

Die Pille umgibt der Mythos, das absolut sicherste Nachwuchsverhinderungsmittel zu sein. Weit gefehlt, denn die theoretische Sicherheit bei einjähriger Einnahme der Pille liegt je nach Präparat bei 0,2 bis 4,3 Schwangerschaften auf 100 Frauen (Zahlen aus 2010).

Sicherheitsmythos PilleBei der natürlichen Methode der Schwangerschaftsverhütung liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1,5 bis 4,1, also durchaus vergleichbar. Bei der praktischen Sicherheit, also der sogenannten Anwendungssicherheit ist die Sicherheit noch geringer. Grund hierfür: Pille vergessen, Antibiotika Einnahme, Zeitunsicherheiten bei der Einnahme.

Besonder dramatisch; es ist erwiesen, dass gerade bei durch Versagen der Pille verursachten ungewollten Schwangerschaften mit besonderer „Härte“ der Wunsch nach Abtreibung / Schwangerschaftsabbruch folgt. Vereinfacht könnte man sagen, wer die Pille sät erntet die Abtreibung.

Und dann wäre da noch das Erkrankungsrisiko. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Pille 2005 als krebserregend bezüglich Brust-, Leber- und Muttermundskrebs definiert. Eine weitere Folge ist die Zunahme von Sterilität. Die künstliche Hormongabe der Pille führt zur kompletten Einstellung der körpereigenen Produktion der weiblichen Fortpflanzungshormone. Wird die Pille dann abgesetzt, weiß der Körper eine lange Zeit nicht, wie er damit umgehen soll. Weitere Folgen können Leberschäden, erhöhte Anfälligkeit für Geschlechtskrankheiten, Depressionen, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Migräne, Haut- und Augenerkrankungen und weitere Erkrankungen sein. Experten schätzen die Dunkelziffer der durch die Pille entstandenen „Zwischenfälle“ auf 80 %. Grund sind die vielen Fragebögen und Nachweise, die ein Patient beibringen muß, um die Pille als Ursache seiner Erkrankungen belegen zu können.

Dennoch verschreiben Frauenärzte den jungen Mädchen die Pille zunächst zur Zyklusregulierung, dann „sicherheitshalber“. Dieses alltägliche Verhalten der Ärzte halten wir für völlig unverständlich, angesicht der Risiken, Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen.

Informationen über natürliche Verhütung finden Sie hier…

Die Pille wäre selbstverständlich kein Leistungselement einer in Entwicklung befindlichen Christlichen Krankenkasse (CKK), ggf. mit der Ausnahme der medizinischen Notwendigkeit in bestimmten Fällen.

Bild: © stock.xchng (SXC) michaelaw

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