Sechs Ersatzkassen mit Überschüssen im ersten Quartal 2011

7. Juni 2011   •   Kommentare deaktiviert für Sechs Ersatzkassen mit Überschüssen im ersten Quartal 2011   

Es klingt nach einer vermeindlich guten Nachrichten aus dem Lager der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen e.V. (VDEK) wurde im ersten Quartal diesen Jahres ein Plus von 518 Millionen Euro erreicht.

Bedauerlich nur, dass 127 Millionen Euro davon auf Zusatzbeiträge entfielen, die seit dem letzten Jahr von den Gesetzlichen Krankenkassen KKH-Allianz und der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) erhoben wurden und voll zu Lasten der Kunden gingen.

Sechs Ersatzkassen mit Überschüssen im ersten Quartal 2011Ebenso sollte bei dieser Nachricht nicht vergessen werden, dass dieses vermeindlich gute Ergebnis wesentlich zu Lasten aller Versicherten erzielt wurde, die dies mit einer Anhebung des einheitlichen Beitragssatzes von 14,9 auf 15,5 Prozent bezahlten. Insofern handelt es sich bei dieser Meldung nicht wirklich um einen Erfolg einer Reform, sondern um das banale Ergebnis einer Beitragserhöhung.

Hoffen wir, dass dies in Zukunft nicht weiterhin die einzige wirksame Lösung der schon lange bekannten systemischen Probleme der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein wird. Für alle anderen Gesetzlichen Krankenkassen würden die Zahlen bis Ende Juni Daten vorliegen, hieß es im Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Wirklich erfreulich in der Pressemitteilung aus der Welt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) war allerdings eine andere Kennzahl. Entgegen den steigenden Ausgaben für Krankenhaus- und Arztbehandlungen, sanken die Ausgaben für Arzneimittel um 4,29 Prozent.

Ein Erfolg, den sich der ehemalige Gesundheitsminister Dr. Phillip Rösler tatsächlich auf die Fahne schreiben kann, da er möglicherweise der Profitgier der Pharmazeutischen Industrie ein wenig Einhalt gebieten konnte.

Den aktuellen Bestimmungen zufolge fließen die Mehreinnahmen der Ersatzkassen allerdings nicht in die Verbesserung der Versorgung der Versicherten, sondern in die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds.

Von Seiten der Christlichen Krankenversicherung empfehlen wir allen Versicherten, ob Sie derzeit einen Zusatzbeitrag zahlen oder nicht, sich Ihrer moralischen Verantwortung als Kunde einer Gesetzlichen Krankenkasse bewußt zu werden.

Alle Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland (mit einer Ausnahme) machen sich sowohl durch Ihr bewußtes öffentliches Schweigen, als auch durch die Vor- oder vollständige Finanzierung der Abtreibung / des Schwangerschaftsabbruchs aus unserer Sicht mitschuldig an der Tötung von jährlich mindestens 130.000 ungeborenen Babys im Mutterleib.

Einzig und alleine die Betriebskrankenkasse Industrie Handel und Versicherung (BKK IHV) in Wiesbaden macht im Rahmen Ihrer Kooperation mit der ProLife Deutschland auf diesen Mißstand öffentlich aufmerksam. Dies alleine ist aus unserer Sicht Grund genug als Christ, oder als Mensch guten Willens sich für diese Krankenkasse zu entscheiden, und so ein aktives Zeichen für das Leben zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten unter: „Gesetzliche Krankenkasse„.

Bild: © stock.xchng (SXC)

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