Glossar Buchstabe P

Pille

Die Pille umgibt der Mythos, das absolut sicherste Nachwuchsverhinderungsmittel zu sein. Das es sich nur um einen Mythos handelt belegen folgende Zahlen: Die theoretische Sicherheit bei einjähriger Einnahme der Pille liegt je nach Präparat bei 0,2 bis 4,3 Schwangerschaften auf 100 Frauen (Zahlen aus 2010). Bei der nätürlichen Methode der Schwangerschaftsverhütung liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1,5 bis 4,1, also durchaus vergleichbar mit der der Pille. Bei der praktischen Sicherheit, also der sogenannten Anwendungssicherheit ist die Sicherheit noch geringer. Grund hierfür: Pille vergessen, Antibiotika Einnahme, Zeitunsicherheiten bei der Einnahme…Besonder dramatisch, es ist erwiesen, dass gerade bei durch Versagen der Pille verursachten ungewollten Schwangerschaften mit besonderer Härte der Wunsch nach Abtreibung / Schwangerschaftsabbruch folgt. Und dann wäre da noch das Erkrankungsrisiko. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Pille 2005 als krebserregend bezüglich Brust-, Leber- und Muttermundskrebs definiert. Eine weitere Folge ist die Zunahme von Sterilität. Die künstliche Hormongabe mit der Pille führt zur kompletten Einstellung der körpereigenen Produktion der weiblichen Hormone zur Fortpflanzung. Wird die Pille dann abgesetzt, weiß der Körper eine längere Zeit nicht, wie er damit umgehen soll. Weitere Folgen können Leberschäden, erhöhte Anfälligkeit für Geschlechtskrankheiten, Depressionen, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Migräne, Haut- und Augenerkrankungen und weitere Erkrankungen sein. Experten schätzen die Dunkelziffer der so durch die Pille entstandenen „Zwischenfälle“ auf 80 %. Grund sind die vielen Fragebögen und Nachweise, die ein Patient beibringen muß, um die tatsächliche Ursache seiner Erkrankung zu belegen. Dennoch verschreiben Frauenärzte den jungen Mädchen die Pille zunächst zur Zyklusregulierung, dann „sicherheitshalber“. Die Pille wäre selbstverständlich kein Leistungselement einer in Entwicklung befindlichen Christlichen Krankenkasse (CKK), ggf. mit der Ausnahme der medizinischen Notwendigkeit in bestimmten Fällen.

PID – Praeimplantationsdiagnostik

Mit der PID werden menschliche Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung auf eventuelle Erbkrankheiten oder Behinderungen untersucht, um anschließend auszuwählen, welcher Embryo es „wert ist“, in die Gebärmutter eingepflanzt zu werden und welche aussortiert und beseitigt werden. Damit urteilen Menschen über das Leben anderer Menschen, als „lebenswert“ oder „lebensunwert“. Auch bei einer noch so eng begrenzten Zulassung der PID steht am Ende eine Entscheidung – die Entscheidung, wer leben darf und wer nicht. Diese Entscheidung aber steht uns nicht zu. Die PID verstärkt die Tendenz, daß nur gesunde Kinder geboren werden dürfen. Schon heute müssen sich Eltern behindertet Kinder immer wieder anhören „das hätte doch nicht sein müssen, da kann man heute doch etwas dagegen machen“. Der Druck auf alle Eltern wächst, alle diagnostischen Möglichkeiten zu nutzen und bei Verdacht der Behinderung, das ungeborene Kind töten zu lassen. Durch diese Haltung nimmt auch der Respekt vor geborenen Behinderten immer mehr ab. Letztlich wird niemand mehr fragen, ob die Behinderung angeboren oder später erworben ist. Ein Studie der Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie vom November 2010 zeigte, dass pro Kind, das nach PID geboren wird, im Schnitt 33 Embryonen produziert und getötet werden. Ferner zeigt die Erfahrung, daß in Ländern, welche die PID schon haben, das Verlangen nach dem „Designerbaby“ wächst. Genetisch beeinflußbare Faktoren sollen gesteuert werden. Intelligenz, Charakter und körperliche Eigenschaften sollen gesteuert werden. Selbst Paare, die ein Kind auf normalem Wege zeugen könnten, ziehen zuweilen künstliche Befruchtung vor, um bestimmte Eigenschaften ihrer Kinder zu „erzeugen“. In einigen Länder werden sogar sogenannte „Retterbabys“ zur Heilung von erkrankten Familienmitgliedern erzeugt. Diese Entwicklungen stehen noch am Anfang und sind sehr besorgniserregend.

Private Pflegezusatzversicherung

Das Risiko zum Pflegefall zu werden, scheinen die meisten Deutschen zu verdrängen. Nur 10 Prozent der Bundesbürger halten eine private Pflegezusatzversicherung aktuell für „sehr wichtig“. Erst wenn im sozialen Umfeld der Pflegefall eintritt, setzen sich Menschen verstärkt mit dem Thema auseinander. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Marktstudie „Pflegespiegel 2011“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov Psychonomics unter 1.097 Bundesbürgern zwischen 20 und 69 Jahren. Das fehlende Risiko- und Kostenbewusstsein für den Pflegefall schlägt sich nieder: Nur 8 Prozent in der Bevölkerung haben eine private Pflegezusatzversicherung. Die ablehnende Haltung der Menschen steht laut You-Gov-Psychonomics im krassen Gegensatz zum Risiko: „Derzeit sind rund 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig und Schätzungen gehen davon aus, dass sich diese Zahl bis 2050 auf 4,7 Millionen nahezu verdoppeln wird. Der schon jetzt knappe Zuschuss für Pflegebedürftige aus der gesetzlichen Absicherung muss in den nächsten Jahrzehnten noch weiter zusammengestrichen werden.“ Wichtige Produktaspekte dabei sind die Beitragsfreistellung im Pflegefall, die Übernahme von Umbaukosten im Eigenheim oder den Einschluss von Demenz. Von Seiten der Christlichen Krankenversicherung emfpehlen wir Ihnen sich von einem Christlichen Versicherungsmakler umfangreich beraten zu lassen. Geeignete Unternehmen finden Sie auf www.christliche-kooperationsboerse.de, weitere Informationen zum Thema auch unter www.aecura.de.