Krankenkasse ohne Abtreibung ?

29. April 2011   •   1 Kommentar   

Zunächst gilt es deutlich zu machen, dass alle Krankenkassen in Deutschland per Sozialgesetzbuch zu einem weitestgehend einheitlichen Leistungskatalog verpflichtet sind (ca. 97-98 % Übereinstimmung durch gesetzliche Vorgaben). Zu diesen für alle verpflichtenden Leistungen gehört nach Maßgabe des § 24b SGB V auch die Abtreibung; auch und vor allem nach sogenannter „sozialer Indikation“, also ohne Vorliegen medizinischer Notwendigkeit.

Krankenkasse ohne AbtreibungWir erwähnen dies deshalb, weil die medizinische Notwendigkeit im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse, in der privaten Krankenversicherung ein notwendiges Beurteilungskriterium zur Leistungsübernahme darstellt. Doch auch im privaten Sektor kann nicht von einer Krankenversicherung ohne Abtreibung gesprochen werden.

Deutlich wird allerdings wie sehr die gesetzlichen Kassen durch den politischen Willen des Gesetzgebers gesteuert sind. Insofern kann es eben auch keine Gesetzliche Krankenkasse ohne Abtreibung in Deutschland geben. Zum Begriff der sogenannten „Abtreibung“ gilt festzuhalten, dass es sich um die Tötung eines Kleinstkindes handelt.

Es liegt uns aber fern, an dieser Stelle polemisch oder verurteilend werden zu wollen, sondern eher die Worte JESU CHRISTI zum Maßstab zu nehmen: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Joh. 8,7).

Dabei gehen wir davon aus, dass diese schwere Entscheidung den wenigsten Frauen leicht fällt, und sie früher oder später darunter zu leiden beginnen. Dies führt unserer Ansicht nach zu erheblichen Folgekosten im Gesundheitswesen, die von der Allgemeinheit getragen werden.

Deren Höhe wird allerdings politisch bewußt verschwiegen. Entsprechende Abrechnungsbegriffe wie das „Post Abortion Syndrom“ werden nicht zur Deklaration zugelassen. Stattdessen finden wir die seit den 70 er Jahren mittlerweile Millionen unter Abtreibung leidende Frauen und Männer höchstens unter der zu allgemeinen Abrechnungsposition „Posttraumatische Belastungsstörung“ wieder.

Aussagekräftige Statistiken je Kasse gibt es darüber nicht. Insofern muß es an dieser Stelle leider bei einer These bleiben.

Nun haben Sie möglicherweise dennoch bereits von einer Krankenkasse oder Krankenversicherung ohne Abtreibung gehört. Wie kann das vor dem Hintergrund des zuvor Genannten sein? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst einen Blick in die Schweiz werfen. Denn dort existiert bereits seit dem 18.12.1989 der Verein Pro Life, der sich seit mehr als 20 Jahren erfolgreich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt.

Der Verein, der mit verschiedenen Schweizer Krankenkassen kooperiert weist heute mehr als 50.000 Mitglieder aus. Die Kooperation mit Schutzwirkung des ungeborenen Lebens ist auch aufgrund guter Schadenquoten (Verhältnis Leistungsausgaben zu Beiträgen) wirtschaftlich sehr erfolgreich. So gelingt es immer wieder freiwillige familienfördernde Zusatzleistungen der Kooperation Pro Life-Schweizer Krankenkasse aus den Überschüssen an Ihre Kunden auszuschütten. Die Erfolge beruhen auch auf den vermiedenen Kosten für Posttraumatische Belastungsstörungen und sonstige Folgeerkrankungen dieser Versichertenbestände. Weitere Informationen erhalten Sie unter Pro Life Schweiz.

Die gute Nachricht für Deutschland ist, dass die Pro Life Deutschlandseit dem 01.02.2010 mit der BKK Industrie, Handel und Versicherungen (BKK IHV) in Wiesbaden auch hierzulande einen vertrauensvollen Kooperationspartner gewonnen hat.

Dennoch gibt es keine Krankenkasse ohne Abtreibung. Im Rahmen der Kooperation der beiden Gesellschaften Pro Life GmbH und BKK IHV verzichtet der Kunde lediglich freiwillig auf die Inanspruchnahme der Abtreibungsleistung. Diese Kooperationskunden werden bei der BKK IHV in einer eigenen Verwaltungsstelle gefürt. Sollte die Erklärende sich später dennoch zur Leistungsinanspruchnahme eine Abtreibung entschließen, wird Ihr diese gewährt. Die Person wechselt lediglich in diesem Falle die interne Verwaltungsstelle der BKK IHV. Somit entsteht allerdings in Deutschland der erste und einzige nachweisbar abtreibungsfreie Versichertenbestand. Dies halten wir für äußerst förderungswürdig und empfehlen Ihnen daher auch Miglied von Pro Life un BKK IHV zu werden.

Ihre Migliedschaft bei Pro Life und BKK IHV hat unserer Ansicht nach folgende bedeutsame Auswirkungen:

  • sie setzen ein wichtiges politisches Signal zum Schutz des ungeborenen Lebens
  • sie fördern christlich geprägte Angebote im Bereich der Krankenversicherung und damit die Entwicklung einer vollumfänglichen Christlichen Krankenversicherung auch ohne Abtreibung
  • sie reduzieren ihre Mitschuld, Kunde eines Unternehmens zu sein, dass die Tötung von Kleinkindern fördert zumindest durch Vorfinanzierung, wie es alle anderen Krankenkassen tun
  • mittelfristig ist ebenso wie in der Schweiz damit zu rechnen, dass dieser Versichertenbestand geringere Kosten verursachen wird, die den Mitgliedern durch stabile Beiträge und Zusatzleistungen zugute kommen werden. Manche Zusatzleistungen wie Entbindungs- und Stillgeld werden bereits heute durch ProLife Deutschland gewährt.

Es gibt eine Alternative. Wechseln Sie jetzt! Es besteht die Gefahr, dass Sie diese wichtige Handlung zum Schutz des ungeborenen Lebens ansonsten im Alltagstrubel vergessen.

Weitere Informationen finden Sie unter: prolife-deutschland.de

Bild: © doc_ from stock.xchng (SXC)

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  1. […] Darin werden verschiedene Varianten einer Gesundheitsprämie analysiert, sowie auch eine Krankenkasse ohne Abtreibung. Der Beirat empfiehlt die Einführung einkommensunabhängiger Gesundheitsprämien mit […]