Kein Recht auf ein gesundes Kind

26. Februar 2012   •   Kommentare deaktiviert für Kein Recht auf ein gesundes Kind   

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat am 26. Januar 2012 entschieden, dass Krankenkassen werdenden Müttern keine Erbgutanalysen bezahlen müssen, mit denen herausgefunden werden soll, ob ein ungeborenes Kind einen Gendefekt hat, weil dies im Falle der Bejahung meist dazu dient das Kind abzutreiben (Az.: L 5 KR 720/11 ER).

Kein Recht auf ein gesundes KindDas Landessozialgericht verneinte den Anspruch der Mutter mit einer Beschreibung der grundsätzlichen Aufgaben einer Krankenversicherung.

Demnach haben diese in erster Linie die Aufgabe, Krankenbehandlung zu gewaehren, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhueten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Im vorliegenden Fall ziele die Erkennung des bei dem ungeborenen Kind moeglicherweise vorliegenden Gendefekts allein darauf ab, dessen Leben zu beenden.

Es liege auf der Hand, dass dies nicht als Krankenbehandlung des ungeborenen Kindes oder der Antragstellerin qualifiziert werden koenne, urteilte das Gericht.

Allein das moegliche Vorliegen einer Behinderung bei dem ungeborenen Kind reiche nicht aus, die Fortsetzung der Schwangerschaft als unzumutbar erscheinen zu lassen. Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung garantiere kein „Recht auf ein gesundes Kind“, stellte das Landessozialgericht deutlich klar.

Vielmehr stehe auch das Leben eines ungeborenen Kindes unter dem Schutz der Verfassung. Möge dieses Urteil doch dazu führen, dass allgemein einmal wieder mehr über diese Schutzfunktion des Staates gegenüber dem Lebensrecht des Ungeborenen auch in den Fällen der nach sozialer Indikation begründeten Abtreibungen bzw. Schwangerschaftsabbrüche nachgedacht würde.

Ethisch war es schon immer unverständlich, warum die Menschenrechte der Ungeborenen zugunsten eines angeblich nicht vorhandenen Selbstbestimmungsrechtes der Frauen aufgehoben wurden. Zunehmend unverständlich ist heutzutage allerdings die Tatsache, dass in einer Zeit des fehlenden Nachwuchses, der Staat die Tötung der Kinder von den Gesetzlichen Krankenkassen vorfinanzieren und später über die Länderhaushalte selbst mit ca. 40 Mio EUR jährlich subventioniert.

Erschreckend ist, das alle gesellschaftlichen Gruppierungen bei diesem Horrorszenario entweder mitmachen, oder nicht widersprechen. Einzig rühmliche Ausnahme ist die ProLife GmbH durch Ihre Kooperation mit der BKK IHV Wiesbaden, die zwischenzeitlich allerdings auch von Linken und Feministen scharf angegriffen werden. Daher bitten wir alle christlich wertorientierten Menschen Ihre Krankenkassenmitgliedschaft zu überdenken, und wenn keine schwerwiegenden Gründe gegen einen Krankenkassenwechsel bestehen, die auch in Richtung BKK IHV Wiesbaden über die ProLIfe Deutschland GmbH auch zu vollziehen.

Die Leistungen der Deutschen Gesetzlichen Krankenkassen sind ohnehin zu ca. 98 % identisch. Unterlagen zum Wechsel erhalten Sie hier bei uns auf den entsprechenden Seiten.

 

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