Fusionswahn der Krankenkassen

1. September 2011   •   Kommentare deaktiviert für Fusionswahn der Krankenkassen   

Die AOK des Saarlandes, die AOK Rheinland-Pfalz und die IKK Südwest fusionieren zum 1. Oktober zur Gesundheitskasse Südwest.

Die neue Kasse kommt auf knapp 1,35 Millionen Mitglieder, fast 1,9 Millionen Versicherte und ein Haushaltsvolumen (2011) von nicht ganz fünf Milliarden Euro.

Erst vor wenigen Tagen haben die Vereinigte IKK, die im Juli 2010 aus der Fusion der Signal Iduna IKK und der IKK Nordrhein hervorgegangen ist und die IKK Classic ihre Fusion zum 1. August bekanntgegeben, wodurch mit 3,6 Millionen Versicherten und 2,6 Millionen Mitgliedern die sechstgrößte Krankenkasse Deutschlands entsteht.

Viele Krankenkassen in Deutschland suchen Ihr Heil in der Größe, mit dem Ziel mehr Verhandlungsmacht gegenüber der Pharmazeutischen Industrie, der Politik oder den Ärzteverbänden aufbauen
zu können.

Vielleicht auch um eine gewisse „Systemrelevanz“ zu erreichen und somit als schutzwürdig zu gelten, um ggf. später mittels Steuergelder aufgefangen zu werden. Als Christliche Krankenversicherung halten wir nichts von diesen Strategien sondern empfehlen entgegengesetzt mit der BKK IHV und Ihrem Kooperationspartner der ProLife Deutschland eine kleine aber feine Gesetzliche Krankenkasse.

Und warum, weil diese Krankenkasse die Einzige bundesweit ist, die sich im Rahmen ihrer Kooperation mit der ProLife Deutschland kritisch zum Thema Abtreibung äußert.

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