Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) dreist diffamiert

5. Juni 2011   •   1 Kommentar   

In seinem TAGESSPIEGEL-Artikel vom 03.06.2011 verunglimpft der Autor Helmut Schümann den Bund katholischer Ärzte (BKÄ) als „Verband gläubiger Medizinmänner“, so eine „Art Schamanen- Vereinigung“. Weiter nennt er den BKÄ „Taliban in Weiß“ und setzt den Vorsitzenden Gero Winkelmann als „durchgeknallt“ herab.

StethoscopeAuch stellt er die Frage, ob „extremer Katholizismus“ und „Katholkranke“ therapierbar seien. Grund der Verleumdungskampagne sind wohl im wesentlichen die auf der Homepage gelisteten therapeutische Möglichkeiten für hilfesuchende Homosexuelle sowie Fragen der Verhütung. Ein weiterer Anlass für die Verleumdungskampagne scheint aus Sicht des TAGESSPIEGELS zu sein, daß sie katholische Ärzte sind und sich – zusätzlich zu ihrer ärztlichen Fachkompetenz – erlauben, auch Grundsätze der katholischen Lehre in die ärztliche Information für diejenigen Interessenten und Patienten einzubeziehen, für die christliche Ethik in medizinischen Fragen wichtig ist.

Ein Ansatz den die Inititatoren der Christlichen Krankenversicherung nicht nur teilen, sondern unbedingt wiederbeleben und fördern wollen, wird hier zum zentralen Vorwurf gegen Herrn Winkelmann benutzt. Wer sich vergewissern möchte, wie der BKÄ das sensible Thema Homosexualität angeht, findet auf der Homepage folgende Erklärungen:

„Dem Bund Katholischer Ärzte ist es wichtig festzustellen:

  • Homosexualität ist keine ‚Erkrankung!,
  • Niemand soll bei der Beschäftigung mit dem Thema Homosexualität stigmatisiert oder ‚abgestempelt‘ werden.
  • Auf dieser Website reagieren wir primär auf die zunehmenden Anfragen nach einer „hilfreichen Therapie“.

Wegen des Interesses und derzeit vermehrten Fragen zum Thema ‚Heilung von homosexuellen Neigungen’ möchte die katholische Ärztevereinigung BKÄ Informationen aus ärztlicher-theologischer Sicht geben. Es geht hier nicht um Outing oder Intoleranz, sondern um einen ärztlich-katholischen Beitrag zu diesem uralten Thema. Vor allem wollen wir nicht schweigen zu den oft nicht zur Kenntnis genommenen Leiden dieser Menschen, der möglichen Behandlungsoptionen und der Gefahren, die aus dieser Lebensweise drohen.“

Die Hetzkampagne Schümanns und des Tagesspiegels gipfelt letztlich in der Bezeichnung Winkelmanns als „Doktor Seltsam“, in der Beschreibung des Kölner Erzbischofs Joachim Meisner ebenfalls als „durchgeknallt“, und dem Wortspielvergleich des Vatikan mit AlKaida.

Alles im allem ein Paradebeispiel unglaublicher Entgleisungen und Anfeindungen. Seriösen Journalismus sucht der Leser vergeblich.

Mit diesem Artikel unterstützen die Initiatoren der Christlichen Krankenversicherung ausdrücklich den BKÄ und Herrn Winkelmann und wünschen allen Beteiligten auf Seiten des BKÄ Steh- und Durchhaltevermögen in dieser Zeit dreister und unberechtigter Verbalattacken. Wir stehen dem BKÄ und Herrn Winkelmann persönlich hilfreich und schützend zur Seite.

Bild: © stock.xchng (SXC)

Stichworte zu diesem Artikel: ,

 

Social Networking

1 Kommentar

  1. […] Vorurteilen darstellt (jüngstes Beispiel und Opfer war der Leiter des BKÄ Gero Winkelmann der vom Autor Schümann des Tagesspiel übelst diffamiert wurde) weiter über gesellschaftliche Benachteiligung von Christen, wie z. B. Mobbing oder […]